Der Cha-Cha-Cha ist einer der fröhlichsten Tänze überhaupt: schnell, frech, voller Lebensfreude. Mit seinem unverwechselbaren „eins-zwei-cha-cha-cha"-Rhythmus gehört er zu den beliebtesten Lateintänzen weltweit – und ist gleichzeitig einer der idealen Tänze für Einsteiger.
In diesem Artikel erfährst du alles über die Geschichte des Cha-Cha-Cha, seine Musik, den Charakter, den Grundschritt im Detail – und wie du ihn in Wien lernen kannst.
Der Cha-Cha-Cha ist ein vergleichsweise junger Tanz: Er entstand in den 1950er Jahren in Kuba und entwickelte sich aus dem Mambo. Sein Erfinder ist der kubanische Komponist und Geiger Enrique Jorrín, der nach einer Möglichkeit suchte, das Tanzen für ein breites Publikum zugänglicher zu machen. Statt der komplizierten Mambo-Synkopen schuf er einen einfacheren Rhythmus mit drei kurzen Schritten – aus dem charakteristischen „cha-cha-cha"-Klang der Schuhe der Tänzer leitete sich auch der Name ab.
Schon in den späten 1950er Jahren erreichte der Cha-Cha-Cha die USA und Europa und wurde zu einem Kassenschlager der Tanzpaläste. In den 1960er Jahren nahm ihn die Imperial Society of Teachers of Dancing (ISTD) ins offizielle Turniertanzprogramm auf. Heute ist er fester Bestandteil der fünf Lateintänze – neben Rumba, Samba, Jive und Paso Doble – und einer der weltweit am häufigsten unterrichteten Tänze.
Der Cha-Cha-Cha wird im 4/4-Takt getanzt – mit einem Tempo von etwa 30–32 Takten pro Minute. Damit ist er deutlich schneller als die Rumba, aber kompakter und rhythmischer. Sein typisches Klangbild entsteht durch die kubanischen Percussion-Instrumente: Congas, Bongos, Güiros und Claves geben den Beat vor, dazu kommen oft helle Bläser, Klaviermelodien und kubanischer Gesang.
Charakteristisch ist die Frechheit und Spielfreude dieses Tanzes. Anders als die ernsthaft-romantische Rumba ist der Cha-Cha-Cha augenzwinkernd, kokett und voller Energie. Die Hüftbewegung ist klar – wieder als Cuban Motion durch das wechselseitige Strecken und Beugen der Knie – aber schneller und akzentuierter als in der Rumba.
Bekannte Cha-Cha-Cha-Klassiker reichen von „Sway" und „Oye Como Va" über „Smooth" von Santana bis hin zu modernen Pop- und Latin-Hits. Wer einmal den Rhythmus im Ohr hat, hört Cha-Cha-Cha-Beats überall.
Der Cha-Cha-Cha-Grundschritt wird auf vier Zählzeiten getanzt – aber mit einer schnellen Tripel-Schritt-Folge auf 4 & 1 (das berühmte „cha-cha-cha"). Insgesamt sind es also fünf Schritte pro Takt.
Der Cha-Cha-Cha ist einer der besten Tänze für den Einstieg in die Welt der Lateintänze: rhythmisch klar, vom Tempo her überschaubar, sofort spaßig. Wer den Cha-Cha-Cha kann, hat das Fundament, um sich später auch an Rumba, Samba und Jive heranzuwagen.
Bei der Tanzschule Kreuzenstein in Wien-Strebersdorf lernst du den Cha-Cha-Cha bereits im Anfängerkurs. In den weiterführenden Stufen Bronze, Silber und Gold baust du dein Repertoire mit anspruchsvolleren Figuren, ausgefeilter Technik und Choreografien aus.
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