Wenn ein Tanz universell einsetzbar ist, dann der Foxtrott: zu fast jeder Pop-, Swing- oder Schlagermusik tanzbar, einfach zu lernen, fantastisch auf jeder Party. Kein Wunder, dass der Foxtrott der Standardtanz mit dem höchsten praktischen Nutzen ist – von der Hochzeit bis zum Heurigen.
In diesem Artikel erfährst du alles über die Geschichte des Foxtrotts, seinen Charakter, die Musik, den Grundschritt im Detail – und wie du ihn in Wien lernen kannst.
Der Foxtrott entstand um 1914 in den USA. Sein Name geht auf den Vaudeville-Star Harry Fox zurück, der mit einer markanten Schrittfolge zu Ragtime-Musik in New York Furore machte. Schnell verbreitete sich der Tanz von den amerikanischen Tanzpalästen über den Atlantik – und wurde zum prägenden Tanz der Roaring Twenties.
In den 1920er Jahren entwickelte sich der Foxtrott in England in zwei Richtungen: Der Slowfox (Slow Foxtrot) wurde zur elegant-fließenden Wettkampfvariante und in das Standard-Turnierprogramm aufgenommen. Daneben blieb der einfachere Foxtrott der weltweit beliebteste Gesellschaftstanz – einsetzbar zu fast jeder 4/4-Musik.
Heute ist der Foxtrott der wohl universellste Tanz der Welt. Er passt zu Frank-Sinatra-Klassikern wie „Strangers in the Night", zu vielen Beatles-Songs, zu modernem Pop und sogar zu vielen Schlagern. Wer Foxtrott kann, kann auf praktisch jeder Tanzfläche der Welt tanzen.
Der Foxtrott wird im 4/4-Takt getanzt – mit einem Tempo von etwa 30–32 Takten pro Minute (Foxtrott) bzw. langsamer beim Slowfox (28–30). Charakteristisch ist die typische Rhythmus-Struktur „slow-slow-quick-quick": zwei langsame Schritte (je 2 Zählzeiten), dann zwei schnelle (je 1 Zählzeit).
Stilistisch ist der Foxtrott fließend und entspannt. Anders als der schwingende Walzer wirkt er flach und gleitend – fast wie Spazierengehen im Takt. Genau das macht ihn so universell: Er passt zu praktisch jeder Pop-Musik im 4/4-Takt, von Big Band über Jazz bis zu Modern Pop.
Die Musik des Foxtrotts ist breit: Frank Sinatra, Tony Bennett, Robbie Williams (Swing-Album), Michael Bublé, Diana Krall – aber auch viele moderne Pop-Hits, ABBA-Klassiker oder Schlager-Hits eignen sich. Wer einmal den Rhythmus „slow-slow-quick-quick" im Ohr hat, hört Foxtrott überall.
Der Foxtrott-Grundschritt folgt dem charakteristischen Rhythmus slow-slow-quick-quick (S-S-Q-Q) – zwei langsame Schritte über je zwei Zählzeiten, dann zwei schnelle Schritte über je eine Zählzeit. Insgesamt sind das also 4 Schritte über 6 Zählzeiten (1,5 Takte).
Der Foxtrott ist der Allrounder für alle, die einen praktischen und vielseitig einsetzbaren Tanz lernen möchten. Auf jeder Hochzeit, jeder Firmenfeier, jedem Heurigen-Abend – wer Foxtrott kann, ist tanzfähig. Und weil sein Grundschritt so einfach ist, eignet er sich auch hervorragend als Einstiegstanz.
Bei der Tanzschule Kreuzenstein in Wien-Strebersdorf lernst du den Foxtrott bereits im Anfängerkurs. In den weiterführenden Stufen (Bronze, Silber, Gold) wird der Tanz verfeinert – und parallel auch der anspruchsvollere Slowfox als offizieller Standardtanz unterrichtet.
Du willst Foxtrott lernen – den Tanz, der zu fast jeder Musik passt? In unseren Paarkursen bei der Tanzschule Kreuzenstein im Norden Wiens lernst du den Foxtrott gemeinsam mit allen anderen Standard- und Lateintänzen. Sieben Kursstufen führen dich vom Anfänger bis Iridium. Ein Einstieg ist alle vier Wochen möglich – wir freuen uns auf dich.