Schnell, schwungvoll, mit Hüpfern und Kicks: Der Quickstep ist der jüngste und wohl fröhlichste der Standardtänze. Er ist der Standardtanz, bei dem das Lächeln auf der Tanzfläche garantiert ist – und gleichzeitig einer der athletischsten Tänze überhaupt.
In diesem Artikel erfährst du alles über die Geschichte des Quicksteps, seinen Charakter, seine Musik, den Grundschritt im Detail – und wie du ihn in Wien lernen kannst.
Der Quickstep entstand in den 1920er Jahren in den USA und in England – als Reaktion auf die immer schneller werdenden Foxtrott-Versionen der Jazz-Bands. Aus den schnellen Foxtrott-Schritten entwickelte sich Schritt für Schritt ein eigenständiger neuer Tanz, der Elemente des Charleston, des Peabody und des One-Step aufnahm.
Bei den großen englischen Tanzkonferenzen zwischen 1920 und 1924 wurde der Quickstep als eigener Standardtanz definiert – ursprünglich noch unter dem Namen „Quick Time Foxtrot and Charleston". Die Imperial Society of Teachers of Dancing (ISTD) standardisierte ihn endgültig in den 1930er Jahren als jüngsten der fünf Standardtänze – neben Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Tango und Slowfox.
Heute ist der Quickstep einer der populärsten Turniertänze der Welt – fester Bestandteil jedes Standardturniers von Blackpool bis zur Weltmeisterschaft. Mit seinem hohen Tempo und der athletischen Bewegung ist er sportlich anspruchsvoll, aber auch ungeheuer mitreißend.
Der Quickstep wird im 4/4-Takt getanzt – mit einem Tempo von etwa 50–52 Takten pro Minute. Das macht ihn zum schnellsten der fünf klassischen Standardtänze. Charakteristisch ist die typische Mischung aus flotten Schritten, Hüpfern (Hops), Kicks und Locks – das bringt Tempo, Tempo und nochmal Tempo auf die Tanzfläche.
Der Quickstep behält die geschlossene Tanzhaltung der Standardtänze bei, ist aber leichter, federnder und „luftiger". Er verlangt schnelle Beinarbeit, gute Koordination und eine kräftige, aber leichtfüßige Bewegung – wie ein elegantes Joggen mit Tanzpartner.
Die Musik des Quicksteps ist meist Big-Band-Swing oder schneller Pop: Klassiker wie „In the Mood" von Glenn Miller, „Sing Sing Sing", „You're the One That I Want" aus Grease oder modernere Songs wie „Valerie" von Amy Winehouse passen perfekt. Wer einmal einen Quickstep getanzt hat, versteht: Dieser Tanz lacht.
Der Quickstep-Grundschritt folgt – ähnlich wie der Foxtrott – dem Rhythmus slow-slow-quick-quick, allerdings deutlich schneller. Charakteristisch sind die Chassés – schnelle Seitschritte mit Schließen.
Der Quickstep ist DER Tanz für alle, die Spaß auf der Tanzfläche lieben: schnell, schwungvoll, immer mit einem Lächeln. Er verlangt etwas mehr Kondition als andere Standardtänze, ist dafür aber emotionaler Stimmungsmacher Nummer eins. Auf jeder Hochzeit, jedem Ball, jeder großen Tanzparty ist der Quickstep der Tanz, bei dem alle gute Laune bekommen.
Bei der Tanzschule Kreuzenstein in Wien-Strebersdorf gehört der Quickstep zum festen Standard-Tanz-Repertoire und wird ab dem Anfängerkurs oder Bronze unterrichtet. Mit jeder Stufe (Bronze, Silber, Gold) kommen neue, anspruchsvollere Figuren dazu – Locks, Tipple Chassés, Hops und Kicks.
Du willst Quickstep lernen – den Tanz für gute Laune, Tempo und Lebensfreude? In unseren Paarkursen bei der Tanzschule Kreuzenstein im Norden Wiens lernst du den Quickstep gemeinsam mit allen anderen Standard- und Lateintänzen. Sieben Kursstufen führen dich vom Anfänger bis Iridium. Ein Einstieg ist alle vier Wochen möglich – wir freuen uns auf dich.