Sanft, fließend, schwungvoll: Der Langsame Walzer ist der elegante Klassiker unter den Standardtänzen – und für viele Paare der absolute Lieblingstanz. Mit seiner ruhigen 3/4-Takt-Musik, den weichen Schwüngen und seinem zeitlosen Romantik-Faktor ist er der perfekte Hochzeitstanz und gleichzeitig die Grundlage für alle anderen Standardtänze.
In diesem Artikel erfährst du alles über die Geschichte des Langsamen Walzers, seinen Charakter, seine Musik, den Grundschritt im Detail – und wie du ihn in Wien lernen kannst.
Der Langsame Walzer – im englischen Original Slow Waltz oder English Waltz – entwickelte sich Anfang des 20. Jahrhunderts in England aus dem klassischen Wiener Walzer. Während der schnelle Wiener Walzer in der amerikanischen und englischen Tanzszene als „zu rasant" galt, entstand parallel eine deutlich langsamere Variante: der „Boston Waltz" aus den USA, der in England weiterentwickelt wurde.
In den 1920er Jahren standardisierte die Imperial Society of Teachers of Dancing (ISTD) den Langsamen Walzer als einen der fünf Standardtänze. Sein langsameres Tempo erlaubte komplexere Choreografien, anspruchsvollere Schwünge und feinere Technik – Eigenschaften, die ihn schnell zum Liebling der Turniertänzer machten.
Heute ist der Langsame Walzer einer der weltweit am meisten getanzten Tänze. Er steht für romantische Eleganz, ist absoluter Standard auf jeder Hochzeit und gilt als idealer Einstiegstanz – einfach genug für Anfänger, anspruchsvoll genug für Profis.
Der Langsame Walzer wird im 3/4-Takt getanzt – mit dem charakteristischen Schwerpunkt auf der ersten Zählzeit. Sein Tempo liegt bei rund 28–30 Takten pro Minute – also etwa halb so schnell wie der Wiener Walzer. Diese Langsamkeit gibt ihm seinen einzigartigen Charakter: schwingend, gleitend, fast schwerelos.
Charakteristisch sind die weichen Schwünge – die Bewegung des Paares über die Tanzfläche wirkt wie eine Welle: Sinken auf der „1", schwingen über die „2", heben auf der „3". Dieses Senken und Heben ist eines der wichtigsten technischen Merkmale.
Die Musik des Langsamen Walzers ist meist gefühlvoll und melodisch: klassische Walzer wie „A Time For Us" aus Romeo & Julia, romantische Balladen wie „Moon River" oder „I Will Always Love You", aber auch viele Pop-Songs im 3/4-Takt eignen sich hervorragend.
Der Grundschritt des Langsamen Walzers basiert auf dem Boxschritt – einem rechteckigen Schrittmuster, das sich aus zwei Halben zusammensetzt: einer Vorwärts- und einer Rückwärtsbewegung. Jede halbe Box hat drei Schritte (eine 3/4-Takt-Phrase).
Der Langsame Walzer ist einer der schönsten Tänze, die du lernen kannst – und einer der wichtigsten. Er ist die Basis für viele andere Standardtänze, der absolute Hochzeitsklassiker und gleichzeitig ein Tanz, in dem du dich technisch ein Leben lang weiterentwickeln kannst.
Bei der Tanzschule Kreuzenstein in Wien-Strebersdorf lernst du den Langsamen Walzer bereits im Anfängerkurs – er ist meist sogar einer der ersten Tänze überhaupt. In den weiterführenden Stufen Bronze, Silber, Gold und höher wird er kontinuierlich verfeinert: mehr Figuren, eleganter Schwung, präzisere Haltung.
Du willst den Langsamen Walzer richtig lernen – mit Eleganz, Schwung und perfektem Timing? In unseren Paarkursen bei der Tanzschule Kreuzenstein im Norden Wiens lernst du den Langsamen Walzer gemeinsam mit allen anderen Standard- und Lateintänzen. Sieben Kursstufen begleiten dich vom Anfänger bis Iridium. Ein Einstieg ist alle vier Wochen möglich – wir freuen uns auf dich.